Liebe Leser:in,
aufgewachsen bin ich inmitten von Weinbergen in einer Kleinstadt am Rande des Odenwaldes. Meine Liebe zum Lesen brachte mich dazu, in Frankfurt am Main Bibliothekswissenschaften zu studieren, später arbeitete ich als Bibliothekarin an den Universitäten in Darmstadt, Bayreuth und Bonn und lebe heute mit meinem Mann in Würzburg wieder inmitten von Weinbergen. Und von meinem Schreibtisch blicke ich in einen Garten voller Unkraut und Eichhörnchen, der mich immer wieder aufs Neue inspiriert.
Zum Lesen gehört das Schreiben, und bereits als Gymnasiastin hatte ich nicht nur für die Schülerzeitung geschrieben, sondern durch einen Wettbewerb bereits mein erstes Gedicht veröffentlicht. Doch dann kam mir das Leben dazwischen, ich sang jahrelang in einem klassischen Chor, fotografierte und entwickelte die Bilder selbst in der väterlichen Dunkelkammer, ich bekam Kinder, entdeckte das Gärtnern für mich, sang sogar eine Zeitlang in zwei Chören gleichzeitig, ich zog quer durch die Bundesrepublik, engagierte mich im Elternbeirat, in einem Literaturkreis und gründete mit anderen Autor:innen nicht nur den Autorenkreis Würzburg, sondern war auch noch einige Jahre lang seine Sprecherin.
Es dauerte also, bis mein erster Roman fertig wurde, und noch länger, bis ein anderer (der dritte war es, zum Glück gehören Geduld und eine Menge Sturheit zu meinen Stärken) in einem Publikumsverlag veröffentlicht wurde. Dafür schaffte "Novemberschokolade" es auf die SPIEGEL-Bestsellerliste. Dem ersten Wohlfühlroman mit Tiefgang folgten noch vier weitere,die meistens, aber nicht nur, in Würzburg spielen und von Schokoladenbäckerinnen, Gärtnerinnen, Heißluftballonen, Fotografinnen oder Schneiderinnen erzählen. Gerüche, Geschmäcker, die Haptik von Stoffen und Pflanzen sind mir dabei genauso wichtig wie eine gefühlvolle Liebesgeschichte.
Die Liebe zum Lesen und die vielen guten Erinnerungen an mein Studium inspirierten mich dazu, den zeitgeschichtlichen Roman "Fräulein Wünsche und die Wunder ihrer Zeit" rund um eine Frankfurter Buchhändlerin zu schreiben. Hier verbinde ich eine mitreißende Liebesgeschichte mit gesellschaftspolitischen Fragen wie den Frauenrechten und dem Rassismus der Fünfziger Jahre.
Der Roman stand 2023 auf der Shortlist des DELIA-Preises für den besten deutschsprachigen Liebesroman.
Mein neuestes Werk ist die „Palmengarten-Saga“ rund um die Frankfurter Nachkriegszeit. Auch hier kommt neben wichtigen Themen wie der Frankfurter Swingjugend, der Entnazifizierung, Antisemitismus, Homophobie und dem Leben unter amerikanischer Besatzung in "Wir tanzen in die Freiheit" und "Wir fangen das Glück" die Liebe zu ihrem Recht, und das Ganze begleitet vom schwungvollen Swing der Vierziger Jahre.
Ich bin Mitglied im Autorenforum Montségur
und bei DELIA - Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautoren und -Autorinnen.
Ich werde von der Literaturagentur Hoffman in München vertreten.
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